Upselling im B2B: Warum Struktur wichtiger ist als Verkaufstechnik
- Volker Hübsch

- vor 1 Tag
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Aktualisiert: vor 11 Stunden
Upselling wird häufig als Vertriebsdisziplin verstanden.
Bessere Argumentation.
Mehr Überzeugungskraft.
Gezieltes Nachfassen.
Doch in der Praxis zeigt sich:
Erfolgreiches Upselling im B2B ist selten ein rhetorisches Thema.
Es ist ein Strukturthema.
Warum klassische Upselling-Trainings selten nachhaltig wirken
Viele Beratungen investieren in Verkaufstrainings.
Das Ergebnis ist kurzfristig messbar – langfristig jedoch instabil.
Der Grund:
Wenn die Angebotsarchitektur keine klar definierten Erweiterungsstufen enthält, bleibt Upselling situativ.
Es hängt vom Gespräch ab.
Von der Person.
Von der Tagesform.
Das ist nicht skalierbar.
Upselling beginnt im Angebot – nicht im Gespräch
Eine belastbare B2B Angebotsstruktur definiert:
klar abgegrenzte Leistungsstufen
bewusst gesetzte Entscheidungspunkte
transparente Wertlogik
strategisch platzierte Erweiterungsoptionen
In diesem Rahmen wird Upselling nicht verkauft.
Es wird entschieden.
Der Kunde erkennt selbst, welche nächste Stufe sinnvoll ist.
Projektwerte systematisch erhöhen
Unternehmen mit klarer Angebotsarchitektur erleben:
höhere durchschnittliche Projektvolumina
stabilere Margen
weniger Rabattdiskussionen
bessere Forecast-Qualität
Der Unterschied liegt nicht in aggressiverem Vertrieb.
Sondern in sauberer Struktur.
Upselling ist kein Überreden.
Es ist Architektur.
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