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Scope-Drift in Beratungen: Ein Strukturproblem

Scope-Drift vermeiden: Angebotsstruktur richtig aufsetzen


Wenn Projekte regelmäßig ausufern, wird die Ursache oft beim Kunden gesucht.


Zu anspruchsvoll.

Zu detailverliebt.

Zu unklar.




Individuelle Angebote erzeugen strukturelle Unschärfe



Viele Beratungen arbeiten mit stark individualisierten Angeboten.


Das wirkt flexibel.

In der Praxis führt es jedoch häufig zu:


  • unklar definierten Leistungsgrenzen

  • fehlender Trennung zwischen Basisleistung und Erweiterung

  • nicht definierter Preisstrategie

  • inkonsistentem Upselling



Ohne klare B2B Angebotsstruktur verschwimmen Leistungsumfang und Zusatzleistung.


Scope-Diskussionen sind dann unvermeidbar.



Scope-Drift ist kein Kundenproblem



Wenn Leistungsgrenzen nicht explizit definiert sind, entstehen Interpretationsspielräume.


Der Kunde fordert „nur eine kleine Ergänzung“.

Das Projektteam empfindet es als Mehraufwand.


Das Problem liegt nicht im Verhalten des Kunden, sondern in der fehlenden Struktur.


Eine belastbare Angebotsarchitektur definiert:


  • klar abgegrenzte Leistungsbestandteile

  • definierte Erweiterungsoptionen

  • transparente Preislogik

  • strukturierte Entscheidungsstufen



So wird aus Scope-Drift ein systematisches Upselling im B2B-Kontext.



Architektur schafft Planbarkeit



Ein sauber strukturierter Sales-Prozess reduziert operative Reibung erheblich.


Nicht, weil Projekte einfacher werden.

Sondern weil Komplexität kontrollierbar wird.


Unternehmen mit klarer Angebotsarchitektur erleben:


  • stabilere Margen

  • weniger Rabattdruck

  • höhere Projektwerte

  • bessere Forecast-Qualität



Scope-Drift ist kein Zufall.

Sie ist ein struktureller Indikator.


Wer planbares Wachstum erreichen will, beginnt bei der Architektur – nicht beim Aktivismus.

 
 
 

Kommentare


Wenn Struktur fehlt, sprechen wir.
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Volker Hübsch

Revenue & Sales Architecture

+49 7063-9999795

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